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Wasserbau

Zur Ermittlung der optimalen Lösung für den Hochwasserschutz der Stadt Grimma werden von der Professur für Wasserbau am Institut für Wasserbau und Technische Hydromechanik der TU Dresden numerische und hydraulische Modellversuche durchgeführt.
Den Startschuss für die Untersuchungen an dem im Auftrag der Landestalsperrenverwaltung Sachsen erstellten physikalischen Modell zur Erfassung der Hochwasserabflussverhältnisse und zur Ermittlung der Auswirkungen von Hochwasserschutzmaßnahmen der Stadt Grimma hatte vor einigen Tagen Staatsminister Tillich gegeben (wir berichteten) - jetzt ist die feierliche Eröffnung des Versuchsstandes, zu der Fakultätsangehörige eingeladen sind. Am 31. März um 13 Uhr findet sie statt.
Aus organisatorischen Gründen bitten die Veranstalter um Anmeldung per Email.


Modellversuche spielen Hochwasserszenarien für Grimma durch: Ein für Sachsen einmaliges Modell zur Abschätzung von Hochwasserrisiken wurde jetzt in Dresden vorgestellt. Umwelt- und Landwirtschaftsminister Stanislaw Tillich zeigte sich beeindruckt über die verschiedenen, am Modell der Stadt Grimma durchgespielten Hochwasserszenarien. „Sachsen ist eine Ideenschmiede für den modernen Hochwasserschutz. Sowohl in der Forschung als auch in der Umsetzung werden hier neue und unkonventionelle Wege beschritten.“ Die Risikoabschätzung für verschiedene Hochwasserstände anhand eines Modells wird derzeit im Auftrag des Freistaates an der TU Dresden durchgeführt. Wissenschaftler um Prof. Hans-Burkhard Horlacher vom Institut für Wasserbau und technische Hydromechanik simulieren auf 1.100 Quadratmetern, was 2002 bei der Flut passierte. Ziel ist es, für die Hochwasserschutzanlagen in Grimma optimale Lösungen zu finden, die sowohl dem Hochwasserschutz als auch den besonderen geografischen und historischen Gegebenheiten der Stadt gerecht werden.
Auf 1.100 Quadratmetern wurde in nur vier Monaten die Stadt Grimma maßstabsgerecht 1:50 nachgebaut. Das 20 mal 60 Meter große Modell bildet drei Kilometer der Vereinigten Mulde ab. Durch Flutungen werden Hochwasser verschiedener Stärke und Intensität simuliert. Am Modell soll auch untersucht werden, ob und in welcher Form die im August 2002 zerstörte Pöppelmannbrücke wieder aufgebaut werden kann. Weitere zehn Kilometer der Mulde wurden in einem Computerprogramm rechnerisch dargestellt. Das physische und das rechnerische Modell werden ständig abgeglichen. Im Juni sollen erste Ergebnisse vorliegen, die dann in die Hochwasserschutzplanungen der Stadt Grimma einfließen.
[Quelle]
Beitrag vom Juni 2003 zur Pöppelmannbrücke


Über 250 Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis haben sich zum diesjahrigen Wasserbaukolloquium angemeldet, das am 9. und 10. März im Internationalen Kongresszentrum stattfindet. Das Thema "Strömungssimulation im Wasserbau" wird in über 50 Vorträgen von unterschiedlichen Seiten beleuchtet - wobei die Beiträge zum Teil in parallelen Sessions behandelt werden.
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Modell Rennersdorf -  Klick to enlarge
Dipl.-Ing. Holger Haufe misst die Fließgeschwindigkeit beim Modell des Rückhaltebeckens.

In den vergangenen Jahrhunderten gab es im Gebiet des östlichen Oberlausitzer Berglandes verheerende Überschwemmungen, die viele Menschenleben forderten und große Sachschäden anrichteten. Die letzten Katastrophen ereigneten sich 1880, 1966 und 1981. Nach dem Hochwasser an der Elbe und ihren Nebenflüssen im August 2002 denkt man auch an anderen Flüssen in Sachsen neu über realistischen Hochwasserschutz nach - innerhalb von zehn Jahren sollen die entsprechenden Maßnahmen umgesetzt sein. Etwa 800 Millionen Euro stehen dafür zur Verfügung. Die Details bei der Planung eines Hochwasserrückhaltebeckens bei Rennersdorf in der Oberlausitz wurden jetzt im Hubert-Engels-Labor der TU Dresden mit einem hydraulischen Modellversuch überprüft.
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Modell Weisseritz -  Klick to enlarge
Bei der Langen Nacht der Wissenschaften demonstrieren Bauingenieure letztmals ihr Weißeritz-Flutmodell.
Nach dem keineswegs vergessenen verheerenden August-Hochwasser des Jahres 2002 denken die Fachleute – gemäß der Devise „Nach der Flut ist vor der Flut“ darüber nach, wie man zukünftig solchen Naturkatastrophen begegnen soll. Der kritischste Punkt der Weißeritz im Stadtgebiet Dresden wurde im Hubert Engels Labor der TU Dresden untersucht: An einem 35 Meter langen Modell im Maßstab 1:25 simulierten die Bauingenieure nach den Vorgaben der Planer verschiedene Möglichkeiten. Während der „Langen Nacht der Wissenschaften“ am kommenden Freitag (1. Juli) ist das Modell im Institut für Wasserbau und Technische Hydromechanik (Beyer-Bau, George-Bähr-Straße 1) ab 18 Uhr letztmals in Aktion – danach wird es abgebaut.
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Am 9. und 10. März 2006 findet das jährliche Wasserbaukolloquium des Instituts für Wasserbau und Technische Hydromechanik im neuen Internationalen Kongresszentrum Dresden statt. Es steht diesmal unter dem Thema „Strömungssimulation im Wasserbau“ und soll sich mit Problemen der numerischen und physikalischen Modellierung von Strömungen beschäftigen, die für Planer, Forscher, Programmhersteller, Entscheidungsträger, Aussteller und Anwender im weitesten Sinne von Interesse sind. Die Vorankündigung gibt es als PDF-Datei.


Das Dresdner Wasserbaukolloquium 2005 ist für den 10. und 11. März 2005 terminiert. Online gibt es jetzt das Programm als PDF sowie die Anmeldung


Das Kolloquium 2005 des Instituts für Wasserbau und Technische Hydromechanik der Fakultät Bauingenieurwesen der TU Dresden ist terminiert: es findet am 10./11. März 2005 in Dresden statt. Und das sind die Themenbereiche:
- Neue Herausforderungen an Stauanlagen zu Beginn des 21. Jahrhunderts
- Betriebliche Aspekte: Hochwassermanagement, zukünftige Verfügbarkeit
- Stauanlagen und Umwelt: EU-Wasserrahmenrichtlinie, Durchgängigkeit von Rückhaltebecken
- Standsicherheit, Risk Assessment, und Schutz vor Terrorismus:
Restrisiko, Überwachung
- Deiche und Hochwasserschutzsysteme: Dichtungssysteme, Überströmbare Abschnitte


Typisch Journalist: Da findet einen Vormittag ein hochinteressantes Kolloquium zu Ehren des 65. Geburtstags von Prof. Dr.-Ing. Eberhard Lattermann statt (wir berichteten) - und ausgerechnet die Negativschlagzeile kommt in die Überschrift! Muss sein - denn der Jubilar selbst präsentierte die Folie eines von der eigenen Arbeit überwältigten Bibers und bewies damit noch beim Abschied nehmen Humor!


Der Anlass ist erfreulich (der 65. Geburtstag von Prof. Dr.-Ing. habil. Eberhard Lattermann), der offizielle Titel eher klein ("Institutskolloquium") - doch die Inhalte haben es in sich: Fünf Vorträge reflektieren die Arbeit und Forschung am Institut für Wasserbau und technische Hydromechanik. Drei der fünf Beiträge beschäftigen sich mit Hochwasserfragen: Dr.-Ing. habil. Detlef Aigner beschäftigt sich mit dem "Modellversuch Weißeritzknick", Prof. Dr.-Ing. habil. Reinhard Pohl liefert eine "Prozessanalyse des Hochwassers 2002 im Müglitztal" und Dipl.-Ing. Torsten Heyer bietet eine "2D-Hochwassersimulation der Vereinigten Mulde im Bereich Wurzen".
Zwei weitere Vorträge beschäftigen sich mit "Funktionstüchtigkeitskontrollen von Fischaufstiegshilfen in Sachsen" ("Dipl.-Biol. A. Martin, Dipl.-Ing. A. Voigt) und der "Bemessung von Boddendeichen" (Dr.-Ing. Dirk Carstensen).
Das Institutskolloquium findet am 16. 2. 2004 von 10 bis 12 Uhr im Hörsaal 118 des Beyer-Baus statt.


 
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